Selber kuratieren.
Wir nehmen nicht ins Sortiment, was wir nicht probiert haben. Das ist keine Tugend — das ist die einzige Art, einen kleinen Laden zu führen.
Hier ist die ganze Geschichte: wer wir sind, warum wir das machen, wo wir das Sortiment her haben — und warum dein Spülmittel ein Demeter-Stempel braucht.
Im Frühjahr 2011 hat sich auf der Kastanienallee 101 eine ehemalige Fahrradwerkstatt in einen Bio-Laden verwandelt. Das war nicht geplant. Die Eigentümerin wollte eigentlich ein Café aufmachen — aber sie kannte zu viele Hofbetriebe rund um Berlin, die keinen Vertriebsweg in die Stadt hatten. Also kombinierte sie beides.
14 Jahre später ist die Kaffeebar noch da, der Laden ist gewachsen, und 62 Manufakturen liefern uns regelmäßig. Jede einzelne haben wir besucht. Nicht alle in Berlin, klar — aber wir wissen, von wem unsere Tomaten kommen, wer unseren Käse macht, und warum die Spielberger Mühle in Roigheim ihre Mühle seit 1979 nicht aus der Hand gegeben hat.
Wir nehmen nicht ins Sortiment, was wir nicht probiert haben. Das ist keine Tugend — das ist die einzige Art, einen kleinen Laden zu führen.
Bohlsener Mühle aus dem Wendland statt Großmühle aus dem Industriegebiet. Wenn lokal nicht geht (Olivenöl, Kaffee, Schokolade), dann fair und direkt.
Du kannst alles, was online ist, auch hier abholen. Du kannst alles, was hier steht, auch online bestellen. Aber der Laden bleibt offen, mit echten Menschen an der Kasse.
Wir sind Mo–Sa von 10–19 Uhr da. Kaffee an der Theke ist gratis, wenn du fragst, wovon der Käse kommt.
Laden Berlin →